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Husum: Neubau Shopping-Center Großstraße
IG Baupflege erhebt Einspruch gegen
Pressemitteilung der IGB vom 30.07.2015 als
Einspruch gegen den Bebauungsplan 85 der
Baupflege Initiative Schwabstedt
Stellungnahmen der IGB zur Westküstentrasse
Wir fordern: Keine 380KV-Freileitung durch
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Illustration Westküstentrasse als großes JPEG zum
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Stellungnahme der IGB vom 26.02.2013 als

Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie in unserem Pressearchiv.

neue Stellungnahme der IGB vom

Ebenfalls der Resolution angeschlossen hat sich der Eiderstedter Heimatbund in Garding.

Auswertung "Zwischenkonferenz" vom 13.06.2013 als PDF
Antwort des Ministers vom 10.07.2013

Informationen des Ministeriums für Energiewende ... Schleswig-Holstein (MELUR) zur Westküstentrasse finden Sie hier.

Elektromagnetische Felder der geplanten 380KV-Westküstentrasse
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Interessengemeinschaft Baupflege Nordfriesland & Dithmarschen
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nachrichtenrot
Presseberichterot
Aktuelles
"Erdkabel vom Grundsatz her möglich"

Am 19.7.13 machte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Stippvisite in St. Peter-Ording.

Die Kanzlerin beantwortete Fragen aus dem Publikum. Darunter auch die brisante Frage des Vorsitzenden der IGB NF & Dithmarschen Hans-Georg Hostrup zur Erdverkabelung an der Westküste anstelle der 380 KV-Hochspannungs-Freileitung.

 O-Ton Angela Merkel: (NDR Schleswig-Holstein Magazin vom 19.7.2013)

"Wir haben sehr wenig Erfahrung bis jetzt mit den Leitungen in der Erde. Sie sind wahrscheinlich nicht so haltbar, sie sind auch teurer, aber, ich sag nochmal, wir haben sie extra vorgesehen, rechtlich, und insofern muss man sich das anschauen welches Gebiet das umfasst, das kann ich jetzt natürlich aus der Ferne nicht sagen, aber vom Grundsatz her ist das möglich".

Ausführliche Presseberichte über den Besuch von Angela Merkel finden Sie hier und und hier.

Die IG Baupflege Nordfriesland und Dithmarschen e.V. hat gegen den Bebauungsplan 85 der Stadt Husum Einspruch erhoben.

In der Begründung ihres Einspruchs weist die IGB auf die gründerzeitliche Prägung des Straßenzuges Großstraße-Markt-Norderstraße hin. Zusammen mit den wenigen erhaltenen älteren Gebäuden sind die zahlreichen, zwischen ca. 1870 und 1907 entstandenen Bauten mit ihren reich ornamentierten, oft auch plastisch modellierten Straßenfronten und sichtbaren Brandmauern bestimmend für das Stadtbild in der Husumer Innenstadt.

Bei dem zum Abbruch vorgesehenen Wohn- und Geschäftshaus Großstraße 19 („Villa Fabelhaft“; vorm. Uhrmacher Chr. Petersen) handelt es sich um ein typisches Beispiel dieser Stilphase. Aus städtebaulicher Sicht spielt das Gebäude im Straßenverlauf eine wichtige Rolle: Zusammen mit dem ebenfalls gründerzeitlichen Gebäude der Commerzbank (Großstr. 13) rahmt es das breit gelagerte, kaum gegliederte Volumen des ehem. Hertie-Kaufhauses und mildert dieses zugleich. Die östliche Brandmauer mit der charakteristischen Reklameaufschrift bildet zudem seit Generationen den originellen, aus dem Stadtbild nicht wegzudenkenden Hintergrund für die benachbarte Schwan-Apotheke.

Der geplante Abbruch des Gebäudes Großstr. 19 zugunsten des projektierten Shopping Centers würde nicht nur zu einer (weiteren) Verarmung des Husumer Stadtbildes führen, sondern auch zu einem nicht wieder gut zu machenden Verlust der Maßstäblichkeit auf der Nordseite der Großstraße.

Berücksichtigt werden sollte auch, dass es sich bei diesem Gebäude um ein Werk des Husumer Bauunternehmers und Baumeisters Christian Struve handelt. Von Struve, einem der wichtigsten Akteure in der damaligen Zeit, stammen zwei repräsentative Großbauten: das Postamt in der Großstraße sowie das Gebäude des heutigen Schifffahrtsmuseums.

Die Stadt Husum hat vor wenigen Jahren eine Bestandsaufnahme der innerstädtischen Bebauung veranlasst, die Politik und Verwaltung bei ihrer Entscheidung über die Erhaltung von Gebäuden eine Orientierung bieten sollte. Diese Bestandsaufnahme liegt vor; man muss sich ihrer nur bedienen.

Bredstedt, 30.07.2015

 

Einen ausführlichen Artikel aus den Husumer Nachrichten zum Thema finden Sie hier.

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