Das Geesthardenhaus ist ein Langhaustyp, der seinen Ursprung im jütischen (dänischen) Raum hat. Das Haus ist in allen Teilen quer erschlossen: Wohnteil, Querdiele, Dreschdiele (Loh), Stall und Bansenraum (Lagerraum für Heu und Stroh), alle unter einem Dach, sind von der Langseite zugänglich.
Die Eingänge machen das sichtbar: Haustür, Dielentor, Stalltür, Scheunentor.
Wenn das Haus vergrößert werden musste, wurde es verlängert, meist im rechten Winkel.
Mehrere Erweiterungen zeigen sich an solchen Winkelbauten, die in die ›7‹ oder in die ›5‹ gebaut und zum Dreiseit- oder gar zum geschlossenen Vierseithof mit Innenhof wurden.
Abb. 1 Geesthardenhaus am Geestrand von Bordelum
Abb. 2 Geesthardenhaus
Abb. 3 Grundriß eines Geesthardenhauses
Abb. 4 Winkelbauten Skizzen